Jour 8: À Longperrier…À Longperrier

Am letzten Morgen reisten wir, alle bereits vollgeladen, mit unserem Gepäck an die Schule.
Dort schauten wir uns gemeinsam mit den Eltern die fotografisch festgehaltenen Momente des Austausches in Frankreich an und präsentierten unsere erarbeiteten Videos, die aus dem ersten Sprachatelier entstanden sind (siehe Montag). Wir hatten zudem eine kleine Abschluss-Überraschung vorbereitet und sangen das umgedichtete Lied „Aux Champs-Élysées“ um uns zu bedanken und die schöne Zeit in einem gemeinsamen Lied festzuhalten.

Wer Zeit und Lust hat, kann sich gerne den Text durchlesen…

[Refrain] À Longperrier, à Longperrier
Les allemands et les français
On se mélange, on s’est aimés
Il y a tout ce que vous voulez à Longperrier

[Strophe 1] Parc Asterix et Disneyland
Quarante mots, es fand kein End
Soirée im Park, Paris, Versailles
Wir waren dabei!

Es war fantastique, wir müssen gehen
Und hoffen auf ein Wiedersehen
Wir hatten eine tolle Zeit
Mit allen von euch

[Refrain] À Longperrier, à Longperrier
Les allemands et les français
On se mélange, on s’est aimés
Il y a tout ce que vous voulez à Longperrier

[Strophe 2] Une expérience exceptionnelle
Ja die vergisst man nicht so schnell
Mais maintenant on doit partir
Nous sommes désolés

De tout nos cœurs on vous dit
Merci beaucoup, vous êtes gentils
Wir hoffen, dass ihr uns nicht ganz
so schnell vergesst

[Refrain] À Longperrier, à Longperrier
Au soleil, sous la pluie
À midi ou à minuit
Il y a tout ce que vous voulez à Longperrier

Danach verabschiedeten wir uns von den Gast-Eltern und traten gemeinsam mit unseren Austauschpartner über den Gare du Nord zum Gare de l‘Est die Heimreise an. Dort konnten wir uns kurz ausruhen und für die Fahrt mit Essen eindecken und uns in Ruhe von unseren Gastgebern verabschieden.

Schließlich brachten uns „die Franzosen“ zum Gleis und wir verabschiedeten uns mit Tränen in den Augen.
Die Fahrt verlief glücklicherweise reibungslos und so waren wir pünktlich um 20.30 Uhr am Leipziger Bahnhof. Am Ende dieses dennoch langen Tages fielen wir erschöpft, aber in Gedanken an eine wunderschöne Zeit, in unsere Betten.

An dieser Stellen wollen wir uns ganz besonders bei unseren französischen Austauschpartnern und Gastfamilien bedanken und den französischen Lehrerinnen, die unseren Aufenthalt in Frankreich sehr schön und einzigartig gestaltet haben – vielen vielen Dank! Ein großes Dankeschön gilt auch unseren deutschen Lehrerinnen. Vielen Dank für die schöne Zeit und die tollen Erfahrungen!

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!
Bis zum nächsten Mal!

À bientôt!

Jour 7: La tour Eiffel brille pour nous

…Der Eiffelturm leuchtet für uns…

Am letzten vollen Tag unseres Frankreich-Austausches fuhren wir abermals in das Zentrum Paris.

Wir trafen uns zunächst um 9 Uhr an der Métro-Station des Flughafens Charles de Gaulle, um anschließend mit dem sogenannten RER ins Stadtinnere zu gelangen. Unser heutiges Ziel war der Louvre. Da uns aufgrund des vollen Programmes nur wenig Zeit zur Besichtigung zur Verfügung stand, beschränkten sich die kleinen Gruppen auf die bekanntesten und schönsten Werke. Dennoch war es einmalig die vielen tausend Kunst- und Kulturwerke zu betrachten.

Nach dem Besuch des Louvre hatten wir bei sehr schönem und angenehm warmen Wetter zwei Stunden Freizeit. Die einen besichtigen die Wahrzeichen der Stadt, die anderen gingen auf Shopping-Tour.

Als wir uns 17 Uhr im Jardin du Luxembourg trafen, gingen wir gemeinsam ins Flammenkuchen-Restaurant und genossen diverse Flammenkuchen. Nach dem Dessert fuhren wir zum Tour Eiffel und hatten kurz Zeit Bilder zu schießen, bevor es für uns auf die Bootstour mit dem „Bateaux Mouches“ auf der Seine ging. Die Bootstour während des Sonnenuntergangs war wunderschön und eine super Gelegenheit die Ufer der Seine und Paris von der Flussseite zu erkunden und zu betrachten. Am Ende der Bootstour erwarte uns noch eine schöne Überraschung: Beim anlegen des „Bateaux Mouches“ erleuchtete der Tour Eiffel und fing an zu blinken. Es war ein wirklich wunderbarer Moment und Abschluss für den letzten gemeinsam Abend. Geflasht von der Ausstrahlung dieser Stadt traten wir die Heimreise an und fielen erschöpft, aber sehr zufrieden in unsere Betten.

Wir sagen Bonne nuit (Gute Nacht) und das letzte Mal: à demain (bis morgen).

Jour 6: Journée détente

Die Schule ruft.

Auch wenn es für einige gestern wieder spät geworden ist, mussten wir heute alle pünktlich in der Schule erscheinen.
Dort haben wir dann gemeinsam unsere Sprachen geübt, indem wir uns unsere Tagesabläufe erklärt haben.
Danach hatten wir noch einmal Zeit unsere kleinen Filme zu drehen bevor es dann zum Essen ging.

Nach einer langgezogenen Mittagspause ging es für eine Hälfte in die Bibliothek für ein Escape Game und die anderen schnitten ihre Filme zusammen. Dann wurde getauscht. Eigentlich sollten dann noch zwei Stunden erneuter Arbeit an den Sprachen folgen aber wegen des guten Wetters entließen unsere Lehrer uns bereits vorher.

Für einige ging es nach Hause während der Großteil gemeinsam zum Einkaufszentrum Aéroville fuhr. Dort konnten wir uns dann mit Souvenirs, Klamotten oder auch Essen für die Rückfahrt eindecken.

Den Abend verbrachte jeder für sich, zusammen beim Raclette oder auch schon mit dem Beginn die Sachen etwas zusammen zu packen.

Bonne soirée et à demain.
Guten Abend und bis morgen.

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