Mittwoch, 27. September 2017

Am Mittwoch den 27.9.2017 konnten wir zum Glück etwas länger schlafen, da wir erst zur 3. Stunde in der Schule sein mussten.

Dort trafen wir uns und sind anschließend mit dem schuleigenen „дети“-Bus zum Museum „Талашкино“ gefahren. Dieses ist ein altes Dorf mit Schule, das im 19. Jahrhundert für Bauernkinder und Waisen gebaut wurde. Dort haben wir an einer Führung durch die Schule und das Gelände teilgenommen. Besonders interessant waren die alten russischen Häuser und die Geschichte hinter diesem kleinen Dorf: Die Fürstin Maria Teshnikova errichtete die Schule und bot darin ein überdurchschnittlich gute Ausbildung für Kinder an. Viele Künstler zog es aus ganz Russland in dieses gerade einmal 5 km² große Dorf, z.B. Ilya Repin, Konstantin Korovin, Mikhail Vrubel und Nicolas Roerich.

Gegen 13 Uhr sind wir dann in die 33. Schule zum Mittag essen gefahren… es war mehr oder weniger lecker! Wieder im Lyzeum angekommen stand der Sportnachmittag an, oder besser gesagt die Sportstunde :). Man konnte sich zwischen Zumba und Volleyball entscheiden. Beides hat großen Spaß gemacht, trotz der Tatsache, dass die Russen uns in Volleyball platt machten…
Der Nachmittag war frei. Einige sind nach Hause gefahren, um sich zu erholen, andere haben sich getroffen, um an ihren Projekten für Donnerstag zu arbeiten.
Insgesamt war es ein sehr schöner – und im Gegensatz zu den anderen – ein sehr entspannter Tag!

– Vera & Paula

Moskau – Dienstag, 26. September 2017

Heute mussten wir früh aufstehen, da uns eine lange Zugfahrt nach Moskau bevor stand. Nach unserer Ankunft stiegen wir in einen Bus, um die schönsten Sehenswürdigkeiten von Europas größter Metropole zu sehen.

Wir besuchten unter anderem das Weiße Haus, eine Aussichtsplattform, von der man einen super Ausblick über die ganze Stadt hatte und den berühmten Roten Platz mit der faszinierenden Basilika und dem Einkaufszentrum.

Später hatten wir noch etwas Freizeit, um die Innenstadt zu erkunden.
Abends ging es dann in einem Schlafzug wieder zurück nach Smolensk. Es war ein erlebnisreicher aber auch anstrengender Tag, den wir nicht vergessen werden.

Von Johanna und Lara

Montag, 25. September 2017

Am Morgen besuchten wir, wie auch am Samstag, erneut das Lyzeum. Nach der Unterrichtsstunde führen wir mit dem schuleigenen Bus zur berühmten Diamantenfabrik „Кристалл“ („Kristall“). Dort wurde uns erklärt, wie der Prozess einer Diamantenherstellung abläuft und wie aufwendig es ist, einem Diamanten seinen hohen Wert zu verleihen.. Leider durften wir den 157 000 $ teuren Diamanten nur einmal auf der Hand halten. Anschließend besuchten wir eine weitere Schule und bekamen ein typisch-russisches Mahl aufgetischt. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter in Richtung Stadtzentrum. Dort wurde uns die Stadt gezeigt, in der es viele Denkmäler und grüne Parkanlagen gibt. Am Nachmittag hatten wir Freizeit – wir trafen uns, spazierten und besuchten eine „Собор“ (Kathedrale). Mit müden Beinen, ging es spät abends nach Hause und alle fielen erschöpft ins Bett.

Sonntag, 24. September 2017

Am Sonntag konnten wir ausschlafen, und haben alle unterschiedliche Aktivitäten mit den Familien unternommen. Wir haben uns um 12 Uhr mit den Austauschschülern getroffen. Da noch der 2te Tag des Stadtfestes war, waren wieder viele Aktivitäten organisiert. Ein paar konnten mit Pfeil und Bogen schießen, danach haben wir, die Deutschen gegen die Russen, Tau ziehen gespielt. Leider haben wir verloren, die Russen essen anscheinend mehr Spinat.
Danach sind wir auf einen Markt gegangen, wo man unter Anderem Matrjoschkas, Schmuck, Souvenirs und russischen Plunder kaufen konnte.
Wir haben später russische Spiele gespielt, die uns teilweise bekannt vorkamen.
Am Abend sind wir in ein Selbstedienungs – „Café“. Es war wie ein Restaurant, nur war das Essen sehr günstig, obwohl es sehr lecker geschmeckt hat.
Danach sind manche noch zu einem Open Air Konzert gegangen.

Uns allen hat der Tag super gefallen 🙂

Samstag, 23. September 2017

Um 6:30 Uhr war dann auch wieder Schluss mit schlafen… Denn es ging an unserem ersten Tag direkt ins Lyzeum.

In der schuleigenen Bibliothek wurden wir mit Tee und russischen Süßigkeiten empfangen.

Nachdem wir Geld auf der Bank getauscht haben, konnten wir noch eine Unterrichtsstunde besuchen.

Am Nachmittag trafen wir uns alle wieder in der Stadt, um das Stadtfest anzuschauen. Außerdem waren wir auf der Stadtmauer und lernten einander etwas besser kennen.